Das luxet im Rautenstrauch-Joest-Museum am Ubierring in Köln lässt ein konsensfähiges Bewusstsein für die Bedeutung von Kunst und Kultur, besonders von Filmkultur entstehen. Deren Vermittlung in all ihren Formen und Spielarten wird zur Selbstverständlichkeit, dies auch in den Schulen.
Die Umsetzung der Konzeption im Rautenstrauch-Joest-Museum sichert der Stadt Köln einen Alleinstellungsmerkmal mit überregionaler Bedeutung sowie ein hohes kulturelles Prestige. Ein denkmalgerechter, zeitgenössischer Um- und Ausbau des maßgeschneiderten Bestandes für die neue Nutzung ist ein kongeniales Beispiel für eine sinnvolle Revitalisierung denkmalgeschützter, urbaner Bausubstanz.
Das luxet als Haus für Kultur, Medien und Filmbildung ist keine nach innen gerichtete „Trutzburg“, im Gegenteil: In dem Maße wie durch neue Kinoleinwände und Filmpremieren die städtische Konkurrenzsituation belebt wird, entstehen vielfältige, neue, kreative Netzwerke: Die Arthaus-Kinos der Stadt kommunizieren untereinander wie mit der interessierten Öffentlichkeit, ebenso treten alle Einrichtungen und Institutionen in einen lebendigen Diskurs ein, der ihre Position nach außen hin stärken hilft.
So garantiert die Konzeption eine kreative, öffentlichkeitswirksame Bündelung der mannigfachen Kino- und Medienkompetenzen in Köln. Die gerne zitierte Netzwerk-Idee kommt hierbei tatsächlich idealtypisch zum Tragen.
Kino, neue Medien und Filmbildung erweisen sich zudem als ernstzunehmende Partner im gesamten städtischen Kulturleben, als glaubwürdige Standbeine auch in den Segmenten Marketing und Werbung, Internet und Event-Planung.
In der optimalen regionalen wie überregionalen Wahrnehmung eines solchen kulturellen Angebots entsteht schließlich auch die Voraussetzung für ein Internationales Kölner Filmfestival.




